Geschichte

Wiesendangens Gewerbe hat Tradition

 

Um das Jahr 1830 waren in Wiesendangen bereits zahlreiche Gewerbebetriebe vorhanden, wie aus der "Geschichte der Gemeinde Wiesendangen" hervorgeht. Vier Schneider, je drei Schuster, Schreiner und Maurer, dann je zwei "Zimmermannen", Küfer und Wagner, sowie je ein Müller, Schmied, Hafner, Steinhauer, Glaser, Seiler und ein "Gablermacher" hätten schon damals einen Gewerbeverein gründen können.

 

Um die Jahrhundertwende wurde in Wiesendangen dieselbe Anzahl an Wirtshäusern registriert wie heute, wobei der "Löwen" als die weitaus älteste Wirtschaft gilt. In dieser Zeit waren vor allem die Holzverarbeitungsbranche und die Baubranche mit Tiefbau, Dachdecker, Maler und Gipser, dazu Sattler und Polsterer, Kaminfeger und Gartenbauer durchwegs gut vertreten. Später kamen eine Spenglerei, ein Elektriker und andere, "moderne" Berufsgattungen wie Auto- und Fahrradmechanikerwerkstätten, mechanische Werkstätten, Brennstoffhandel und Optik dazu.

 

Aber auch der Dienstleistungssektor hat sich bestens etabliert: Banken, Mikroelektronik, Computergeschäft, Softwareentwicklung, Unternehmensberatung, Musik und Kunst gehören dazu. Heute kann Wiesendangen auf einen guten, zeitgemässen Mix an Gewerbebetrieben zählen.