Kantonsratswahlen 2019

Jahresbericht des Präsidenten Gewerbeverein Wiesendangen 2018

Werte Mitglieder, liebe Ehrenmitglieder, liebe Gäste,

das Jahr 2018 hatte aus meiner Sicht drei Höhepunkte. Der erste waren die Wahlen auf Gemeindeebene, der zweite die Gewerbeausstellung und der dritte die Gemeindeversammlung über das Arbeitsplatzgebiet.

Aber alles der Reihe nach. Wir haben mit Manfred Steger, Stefan Nigg und Urs Borer drei fähige Mitglieder für den Gemeinderat unterstützt. Alle drei wurden klar und diskussionslos gewählt und ich freue mich ausserordentlich, dass wir weiterhin mit 3 Personen im Gemeinderat vertreten sind. Das ist für das Gewerbe von Wiesendangen elementar wichtig, da wir mit diesen Stimmen unsere Anliegen direkt und unkompliziert anbringen dürfen. Das sie nicht immer mit all unseren Forderungen glücklich sind, liegt in der Sache der Politik und gehört zu ihrem Geschäft. Jedoch sind solche Differenzen sehr selten und deshalb ist die Zusammenarbeit bis jetzt immer sehr zielorientiert und freundschaftlich.
Es gibt Themen, die uns seit Jahren beschäftigen. Die Submissionen, die Kundenparkplätze für die Ladengeschäfte, die Parkplatzsituation für unsere Unternehmen und natürlich der Verkehr sind zentrale Themen die den Gewerbeverein interessieren. Und hier wollen wir auch mitdiskutieren und angefragt werden. Hier erwarten wir, dass unsere Gemeinderäte auf uns zu kommen, wenn hier «Verbesserungen» geplant sind. Ich hoffe, dass sie sich das bewusst sind. Es ist schon lange her, aber wir haben auch schon unsere eigenen Gemeinderäte angegriffen, wenn sie uns übergangen haben.
Doch habe ich absolut keine Angst und freue mich auf weitere 4 Jahre guter Zusammenarbeit.

Die Gewerbeausstellung 2018 können wir wieder als sehr erfolgreich bezeichnen. Meine Befürchtungen, ob eine solche Gewerbeausstellung in der heutigen Zeit noch seine Daseinsberechtigung hat, wurden mit dem enormen Publikumsaufmarsch klar dementiert. In der heutigen Zeit mit dem boomenden Onlinehandel und des unpersönlichen Einkaufs irgendwo auf dieser Welt ist es nicht selbstverständlich, dass die Leute noch an einen solchen Anlass kommen.
Ob in 4 Jahren wieder eine Gewerbeausstellung in dieser Art und Weise über die Bühne gehen soll, muss man jedes Mal wieder neu beurteilen. Was ganz sicher sein wird. Es wird im OK Veränderungen geben. Zum einen wird Philip Leutenegger von der Raiffeisenbank bis dann nicht mehr in unserem Verein sein, oder höchstens noch als Passivmitglied. Und ich werde mit 100%iger Sicherheit nicht mehr als OK Präsident zur Verfügung stehen. Nach meiner 4 Gewerbeausstellung als Präsident ist es nun an der Zeit, dass ein neues Gesicht mit neuen Ideen und neuem Elan das Zepter übernimmt. Gerne werde ich mein Wissen einbringen aber nur noch, wenn es gewünscht wird. Ansonsten bin ich einfach ein Mitglied, dass aktiv an der Ausstellung mitmachen wird.

Der dritte Höhepunkt war die bereits jetzt schon legendäre Gemeindeversamlung über die Einzonung des neuen Arbeitsplatzgebietes. Viele von euch waren schon an Gemeindeversammlungen mit knapp 150 Teilnehmern anwesend. Das an einer Gemeindeversammlung mal über 900 Personen teilnehmen würden hätte ganz sicher niemand jemals erwartet. Kein Thema wie dieses hat in den letzten Jahrzenten die Bevölkerung von Wiesendangen mehr beschäftigt. Für uns ist klar. Wir hätten dieses Gewerbegebiet sehr gerne. Viele unserer Firmen hätten dann eine Alternative und könnten auch in ihrem Dorf wachsen. Aber auch neue Firmen würden dazukommen und wären nach kurzer Zeit auch Einheimische. Das hier die Gegner nur Nachteile sehen und sich der einmaligen Chance nicht bewusst sind, kann ich je länger je mehr nicht mehr verstehen. Dass aber zum Teil wirklich gelogen wird, oder eine gute ausgereifte Planung ins lächerliche gezogen wird, ist nach meiner Meinung an der Grenze des guten Anstandes. Nein, das ist nicht richtig gesagt. Die Grenze ist überschritten worden. Und ich kenne diese Grenze gut. Auch ich war früher öfters nahe an dieser Grenze entlang gegangen, aber das ist ein anderes Thema.
In diesem Augenblick wo ich diesen Jahresbericht schreibe ist noch offen wie die Abstimmung ausgegangen ist.
Wir haben sie verloren und wir Gewerbler müssen uns fragen ob wir hier in diesem Dorf wirklich willkommen sind! Wichtig wird jetzt vor allem sein, dass die bestehenden Betriebe gehalten werden können und ihnen auch eine gewisse Wertschätzung entgegen gebracht wird. Auch hier ist die Gemeinde, und das sind ja auch wir, gefordert neue Perspektiven zu finden und diese auch umzusetzen.
Vielleicht auch mit absolut verückten und einmaligen Ideen.

Im Zusammenhang mit dieser Abstimmung wurde auch häufig über meine Doppelfunktion als Präsident des FC Wiesendangen gesprochen. Das sich eine solche Konstellation ergibt konnte nicht vorausgesehen werden und wird sicherlich einmalig bleiben. Ich habe das ganze Jahr versucht mich korrekt und ehrlich zu verhalten. Jedoch will ich für beide Vereine nur das Beste und hab mich für beide Vereine zu 100% eingesetzt. Das ich für diesen Einsatz zum Teil sehr hart angegangen wurde und viele Unwahrheiten verbreitet wurden hat mich persönlich sehr getroffen und zum Teil auch verletzt. Auch wenn man es mir nicht ansieht und anmerkt, ich bin bei solchen Sachen eigentlich sehr empfindlich.
Auch den Vorwurf ich setze mich nur für das Arbeitsplatzgebiet ein, um selber davon zu profitieren ist absolut lächerlich. Ihr wisst genau, dass wir als Unternehmen in jeder anderen Gemeinde mit offenen Armen empfangen werden und wenn nötig noch mit Privilegien geködert werden. Aber das wollten die Gegner gar nicht erkennen und auch nicht hören. Gut das Thema ist ja jetzt und heute erledigt!!

Am 22. November wurden wieder Grittibänzen gebacken und es herrschte wie jedes Jahr eine schöne besinnliche Vorweihnachtsstimmung. Wir durften auch dieses Jahr wieder einige neue Gesichter begrüssen und freuen uns natürlich immer, wenn wir an diesen Anlässen nicht immer dieselben Nasen sehen.

Die Stammtische waren mal mehr, mal weniger besucht und die Mittags-Lunch sind nach wie vor eine gute Gelegenheit sich über dieses und jenes zu unterhalten.

Über den Ausflug nach Ebnat Kappel kann ich leider nicht viel berichten, da ich diesen leider auslassen musste. Ich hab aber auch dieses mal nur positives gehört und die Teilnehmer hatten alle den Plausch an diesem Ausflug. Herzlichen Dank an den Organisator Bruno Theiler für das Übernehmen der Planung dieses Events

Wenn wir nach vorne schauen gibt es doch schon wieder einige fixe Termine, die es zu beachten gibt.

Als erstes wird der Stamm und ziemlich sicher auch die Mittags Lunchs dieses Jahr in der Sagi stattfinden.
Geplant ist ganz sicher wieder ein Ausflug. Ob dieser ein ganzer Tag oder wie jetzt meistens nur einen halben Tag dauert werden wir sehen.
Auch der traditionelle GP dürfte in diesem Jahr wieder stattfinden.

Wichtige Daten sind auch die Kantonsratswahlen. Ich bitte euch dort unsere Kandidaten zu wählen, damit wir auch im Kanton als Gewerbe wahrgenommen werden. Dies ist sehr wichtig. Dass erkenne ich je länger je mehr. Wir müssen aufpassen, dass wir Gwerbler nicht nur noch Unternehmensberater, Rechtsanwälte oder IT Spezialisten nach Zürich schicken. Das Handwerk wird auch bei uns Gewerblern je länger je mehr in den Hintergrund gedrängt und das ist nicht richtig!!

So nun wünsche ich euch ein gesundes, freundliches Jahr 2019.

Wiesendangen den 15.1.2018 11:45

Euer Präsident Ruedi Meier

Arbeitplatzgebiet/Gewerbepark

Präsentation 2. Ausstellersitzung

Wahlen 2018 Gemeinderat

Jahresbericht des Präsidenten Gewerbeverein Wiesendangen 2017

Werte Mitglieder, liebe Ehrenmitglieder, liebe Gäste,

der Jahresbericht 2017 ist fällig. Meistens lese ich alle bisherigen Jahresbericht von mir, damit ich nicht zweimal das gleiche Erzähle. Auch möchte ich mich nicht wiederholen oder euch mit den immer wieder gleichen Themen langweilen. Also hab ich auch jetzt die letzten 15 Jahresberichte von mir gelesen und muss euch leider mitteilen. Ich hab alles gesagt was zu sagen war und was zu sagen ist. Es gibt nicht Neues! Somit ist der Jahresbericht von 2017 jetzt beendet………..

Doch ich könnte vielleicht mal ein wenig Bilanz ziehen. Ich hab das Amt des Präsidenten von Viktor Huss vor 15 Jahren übernommen. Ich war jung, ich war ehrgeizig, ich war motiviert und ich war überzeugt Wiesendangen zu verändern. Logischerweise zum besseren verändern. Ich sah viele Aufgaben die zu lösen waren. Der Gemeinderat vergab Arbeiten an ausserdörfische Firmen. Aus meiner Sicht waren das handfeste Skandale, die es aufzuzeigen und zu eliminieren gab. Es gab Gemeinderäte, die nach meiner Meinung in die falsche Richtung liefen und uns Steine in den Weg legten. Die mussten weg oder bekehrt werden. Das Gewerbe in Wiesendangen war für mich der wichtigste Pfeiler in der Gemeinde und nur wir Gewerbler waren für den Wohlstand und die sonnige Zukunft in diesem Dorf verantwortlich. Die Rahmenbedingungen mussten verbessert werden und der Gemeindepräsident musste davon überzeugt werden, dass seine Aussage im Hirschen betreffend der schlecht zahlenden Firmensteuer nicht korrekt sein kann.

All das waren meine Ziele und ich war dazu berufen worden diese zu erreichen.

Aus diesem Grund gab es für mich nur eine Richtung. Nach vorne, ohne Rücksicht auf Verluste. Dass ich in meiner Sturm und Drangphase das eine oder andere Mal übers Ziel hinausgeschossen bin, ist mir im Nachhinein auch bewusst. Dass ich zum Teil Personen direkt und ohne Kompromisse mit ihren aus meiner Sicht falschen Entscheidungen angesprochen habe, kam nicht immer bei allen gut an. Das ich nach einer GV einen Brief erhalten habe, wo man mich um mehr Sachlichkeit ermahnte kam aber zum Glück nur einmal vor.

Heute nun ist die Zeit gekommen, mich bei allen Leuten, die ich im Zusammenhang mit dem Gewerbeverein Wiesendangen vielleicht mal brüskiert habe, zu entschuldigen. Es tut mir leid, wenn ich das eine oder andere mal zu heftig gewesen bin.

Es war nie böse Absicht dahinter, es war nie auf den Mann geziehlt, oder vielleicht doch das eine oder andere mal hab ich schon auf den Mann geschossen. Jedoch immer mit dem Ziel für das Wiesendanger Gewerbe das Beste herauszuholen oder einem Mitglied von uns zu helfen, oder der Bevölkerung von Wiesendangen etwas spezielles zu bieten. Ganz ganz selten, wenn überhaupt, war Eigeninteresse vorhanden, obwohl auch ich ja ein eigenes „aussterbendes“ Gewerbe habe. Ich würde für jeden von euch in diesem Raum den Kopf hinhalten, wenn ich es für richtig halte ohne auf meine eigene Reputation zu schauen.

Ob mein jetziges Auftreten gesellschaftsfähiger, ruhiger oder besser ist könnt ihr selber entscheiden. Aus meiner Sicht ist es einfach anders, aber mein Ehrgeiz, meine Ziele sind immer noch die gleichen wie vor 15 Jahren. Die Art und Weise hat sich wahrscheinlich verändert, aber ich hoffe mein Gwerbler Herz schlägt immer noch genau gleich stark wie früher. Mit dem Alter wird man einfach ein wenig ruhiger und vielleicht auch umgänglicher. Ähnlich wie ein frisch kastrierter Hund!

Obwohl ich ehrlich sein muss. Mir stinkt es gewaltig langsam gegen die 50ig zu gehen. Aus meiner Sicht geht es bei mir seit zwei,drei Jahren nur noch abwärts. Sei es körperlich wie auch geistig. Ich vergesse Namen von Menschen die ich schon lange kenne und seit 5 Jahren versuche ich eine neue Sprache zu lernen ohne den geringsten Erfolg. Und vor Weihnachen bin ich beim Skifahren auf einer ebenen Fläche umgefallen! Das Umfallen auf der ebene Fläche ist ja schon peinlich, aber richtig scheisse ausgesehen habe ich, als ich aufstehen wollte. Wieso ist der verdammte Boden heute so tief hab ich mich gefragt. Oder sind meine Arme geschrupft! Ich komm nicht mehr hoch! Muss ich wirklich die Bindung öffnen um aufzustehen? Nein, nein und nochmals nein. Ich bin erst 48 Jahre alt und wenn ich jetzt nicht mehr aufstehen kann ist der Weg zum Rollator nur noch eine Frage der Zeit.

Zu euerer Beruhigung. Ich habs dann doch noch geschafft. Nicht mehr so elegant wie früher, aber immer noch ohne Hilfe und mit den Skiern an den Füssen.

Im letzten Jahr hatte der Vorstand nur 5 Vorstandssitzungen in denen wir die anfallenden Aufgaben zu lösen versuchten.

Eines der wichtigsten Traktanden war Konstitution des Oks für die Gewerbeausstellung 2018. Wir haben wieder tolle, fähige und erfahrene Mitglieder gefunden die bereit sind, den relativ grossen Aufwand dieser Planung auf sich zu nehmen. Ein erster Erfolg konnte verbucht werden indem wir ohne Nachfragen weit über 50 Anmeldungen erhalten haben. Wir rechnen auch bei dieser Ausstellung mit ca. 60 Ausstellern. Und dies trotz der rigorosen Einhaltung der Regel, dass nur bestehende Mitglieder unseres Vereines mitmachen dürfen. Das OK gibt wieder alles, damit dieser Anlass für alle ein Erfolg wird. Näheres dazu hören wir noch später.

Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden steht vor der Tür. Im April werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Gewerbeverein kann drei absolut fähige und dem Gewerbe freundlich gesinnte Mitglieder in den Gemeinderat aufstellen. Es sind dies Manfred Steger, Urs Borer und Stefan Nigg. Alle drei haben Erfahrung in diesen Ämtern und werden sich für das Gewerbe wie auch für die Gemeinde Wiesendangen einsetzen. Wir beabsichtigen unsere Kandidaten zu unterstützen, da es seit langem wieder einmal zu Kampfwahlen kommen wird. Ich bitte euch dringend, macht Werbung für unsere Kandidaten und versucht auch euer Umfeld zu mobilisieren, diese zu wählen. Diese Wahlen sind kein Selbstläufer und es hat Kandidaten die wir auf jeden Fall verhindern sollten! Ihr seid alle genug schlau, dass ich hier keine Namen nennen muss!

Auch dieses Jahr hatten wir einen Ausflug. Dieser führte uns in die nahegelegene Zuckerfabrik nach Frauenfeld. Zucker ist eines der meistgegessenen Nahrungsmittel und trotzdem wissen viele nicht, wie die Herstellung von der Zuckerrübe zum Zucker funktioniert. Ein Teil von ca. 50 Mitgliedern von uns hat sich nun dieses Wissen im wahrsten Sinne des Wortes reingezogen. Sie wurden in einer sehr spannenden Führung durch die Zuckerfabrik geführt und viele waren überrascht wieviel Energie für die Herstellung von Zucker benötigt wird. Um selber keinen Energieverlust einzufahren wurde bereits bei dieser Führung ein ausgiebiger Apero eingenommen. Danach dislozierte man in die Frauenfelder City ins Restaurant Back und Brau. Dort wurde das Abendessen eingenommen. Das zu jedem Gang mindestens ein neues Bier serviert wurde, war für viele Mitglieder ein angenehmer Nebeneffekt. Selten können sie mit gutem Gewissen und ohne rot zu werden behaupten, sie wurden gezwungen so viel Bier zu trinken, denn es gehört sich nicht Nahrungsmittel stehen zu lassen. Keine Angst, es haben alle nach Hause gefunden und wir mussten niemanden zurücklassen. Hört sich fast an wie im Krieg!

Der GP des Gewerbevereins fand bei bestem Wetter und warmen Temperaturen statt. Somit konnten wir die Aussenbahn benutzen, was allen sichtlich Freude bereitete. Das anschliessende Essen im Freien glich einer flauschigen Sommerparty und wurde sehr genossen.

Im Dezember fand auch dieses Jahr das zur Tradition gewordene Gritibänz bache statt. Dieses Jahr mit soviel Teilnehmer, dass uns die Wienerli ausgegangen sind.

Und zum Schluss noch eine Geschichte des Kantonalen Gewerbeverbandes, wo ich als Vertreter der ländlichen Gewerbeverein Winterthur Einsitz halten sollte. Wir hatten ja den Auftrag vom KGV erhalten jemanden zu finden, der dieses Amt ausführt. An zwei Sitzungen wurde entschieden, dass ich diese Aufgabe übernehmen soll. Dies wurde dem KGV dann auch so gemeldet. Ich erhielt ein freundliches Eintrittsschreiben, sämtliche Termine usw.. Zwei Wochen später ruft mich der Geschäftsführer des KGV an, sichtlich unsicher, sie haben bemerkt , dass sie bereits einen Vertreter der ländlichen Gewerbeverein von Winterthur haben und die Statuten keinen zweiten zulassen. Jeder der mich kennt weiss genau, dass ich mir in diesem Moment eine spitzfindige Bemerkung nicht verkneifen wollte und diese ihm auch mitgeteilt habe. Trotzdem wollte er danach immer noch, dass ich dieses Amt übernehme, aber halt erst ab dem offizielen Wahljahr 2018. Ich war nun einfach immer als Gast ohne Stimme an diesen Anlässen! Ab den Wahlen 2018 soll ich dann offiziell den Posten übernehmen. Viel falsch machen kann ich ja nicht. Mein Vorgänger hatte ja keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, sonst hätte man ihn ja nicht vergessen! So das wars!

Halt-Stop, das war doch noch nicht der Schluss. Mir ist es wichtig noch einer Person in diesem Raum zu danken, der in den letzten 20 Jahren sich tagtäglich für das Wohl der Wiesendanger Bevölkerung eingesetzt hat.

Ich gebe es zu, wir waren zu Beginn nicht immer die dicksten Freunde, aber wie häufig im Leben kannten wir uns zuerst viel zu wenig gut und hörten nur voneinander. Je länger je mehr merkten wir, dass wir beide das gleiche wollen. Nur das Beste für Wiesendangen. Und wir lernten uns besser kennen und anerkannten die Taten des anderen. Obwohl ich hier ganz klar sagen muss, dass Kurt Roth natürlich ein hundertfaches mehr geleistet hat für die Gemeinde als ich. Und das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Kurt, ich bedanke mich, und das sicherlich auch im Namen aller Anwesenden, für alles, was du in deiner Amtszeit für die Gemeinde Wiesendangen geleistet hast. Du hast Spuren hinterlassen die noch lange zu sehen sind und wir können stolz sein dich als Gemeindepräsident gehabt zu haben. Wir wünschen dir nur das Beste und hoffen du geniesst deine gewonnene Freizeit. Du darfst mit Stolz durch das Dorf spazieren und musst ab dem Juli niemandem mehr Rechenschaft leisten.

Nochmals vielen Dank für deinen Einsatz !!!

Mit diesen Schlussworten, die unser Gemeindepräsident aus meiner Sicht mehr als Verdient hat beende ich meinen Jahresbericht.

Ich wünsche euch allen am Ende des Jahres eine hohe Steuerrechnung, denn dann war das Geschäft erfolgreich. Aber noch viel mehr wünsche ich euch das ihr Gesund bleibt, Gesund werdet und alle eure Ziele im Jahr 2018 erreicht werden.

Wiesendangen den 22.1.2018   kurz vor elf Uhr Nachts

Euer Präsident

Ruedi Meier

Jahresbericht des Präsidenten 2016

Jahresbericht des Präsidenten Gewerbeverein Wiesendangen 2016

Werte Mitglieder, liebe Ehrenmitglieder, liebe Gäste,

Es gibt Zeiten wo man sich fragen muss, was ist der Sinn des Lebens. Diese Frage muss jeder für sich selber beantworten. Wir Gwerbler sind fast immer selbstständig und als wir uns entschieden haben diesen Weg zu gehen, machte das für jeden von uns Sinn, sonst hätten wir das ja nicht gemacht. Selbstständig besteht eigentlich aus zwei Wörtern , nämlich selber und ständig. Trotzdem dürfen wir uns nicht von der Arbeit zwingen lassen, den eigentlichen Sinn des Lebens zu verlieren oder aus den Augen zu lassen. Arbeit macht in der Regel Freude und gibt uns eine innere Befriedung. Sie kann aber auch krank, depressiv oder sogar unglücklich machen.
Wir Handwerker und Dienstleister sind besonders gefährdet, die Lust an unserer Arbeit manchmal zu verlieren.
Und die Gefahr sich nur noch über die Arbeit zu definieren ist besonders gross.

Ich werde mich hüten euch nun Tipps zu geben, wie man sich verhalten kann, verhalten muss, um nicht in dieses Loch zu fallen. Wie gesagt, dass muss jeder selber wissen.

Um eine gute Leistung zu erbringen, muss die Balance von Arbeit, Erholung und Freizeit stimmen. Ich hab mich schon häufiger ertappt, dass ich 12 Stunden gearbeitet habe, aber eigentlich nicht viel gemacht habe in dieser Zeit. Und ich hätte viel gescheiter nach 6 Stunden aufgehört zu arbeiten und die Zeit sinnvoller genutzt.
Doch darf man das überhaupt als selbständiger? Nur 6 Stunden arbeiten? Skandal werden dann die ersten schon rufen, der hats nicht mehr nötig die anderen. Der ist selbständig, der hat gefälligst viel zu arbeiten, ansonsten geht’s dem einfach zu gut! Ich wette, das hat schon fast jeder von euch auch schon gehört.
Ich ermuntere euch, dieses doofe Geschwätz zu ignorieren und euch so zu verhalten, dass es für euch stimmt. Niemand nimmt euch die Arbeit ab, wenn sie dann nicht mehr aufhört und ihr vielleicht sogar am Samstag und Sonntag arbeitet. Habt den Mut weniger zu arbeiten, wenn wenig Arbeit vorhanden ist und wenn ihr effizient gearbeitet habt nutzt die gewonnen Zeit für euch und eure Freunde.

Der Gewerbeverein macht in der Regel drei bis vier Anlässe pro Jahr und jeden Monat einen Stammtisch oder Mittagslunch. Auch diese Anlässe dienen zur Erholung der Seele und meistens versuchen wir ja noch etwas dabei zu lernen. Also seit beim nächsten Anlass von uns dabei. Es lohnt sich für den Geist und die Seele.

Wir haben im Jahr 2016 nur 3 Sitzungen im Vorstand gehabt. Trotzdem wurde einiges ausgearbeitet und auch wieder erreicht.

Wir waren im Sommer zu Besuch am Flughafen Kloten und konnten bei einer Besichtigung desselben, Blicke hinter die Kulissen dieses Hotspots der Fliegerei machen. Danach durften wir in einem sehr speziellen Ambiente das Nachtessen geniessen.

Nur kurze Zeit später gings in Sulgen wieder einmal um den schnellsten Gewerbler von Wiesendangen. Dieses Jahr endlich wieder einmal bei sonnigem Wetter auf der Aussenbahn. Auch dieses Jahr war wieder die eine oder andere fahrende Schikane unterwegs, doch das gehört selbstverständlich zu einem auf hohem Niveau gefahrenen Rennen.
An beiden Anlässen durften wir mit einer Rekordbeteiligung aufwarten. Aus diesem Grund haben wir auch ein wenig das Budget für diese Anlässe überschritten.

Im November, auch dieses Jahr, das traditionelle Grittibänz backen. Gemeinsam stimmten wir uns auf die Adventszeit ein und wiederum durften, lustige, komische, schräge und sehr eigenwillige Grittibänze meine Backstube verlassen.

Die Stammtische jeden 3. Mittwoch im Moment sind leider immer noch nicht Grossanlässe, sondern eher sehr intime und persönliche Abende. Trotzdem meistens sehr lustig, manchmal hitzig, selten intellektuell hochstehend, öfters aber lehrreich und sehr interessant. Ich kann euch nur empfehlen, an diesen Abenden dabei zu sein. Danach wisst ihr meistens mehr über das Dorf und seine Bewohner. Und ob die neusten Gerüchte stimmen oder hier am Stammtisch entworfen wurden, wisst ihr auch aus erster Hand.

Die zwei Mittagslunch waren sehr gut Besucht und wir konnten die notwendige Nahrungsaufnahme mit anregenden Gesprächen verbinden. Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr 4 mal einen Mittagslunch machen.

Mit dem Gemeinderat hatten wir diverse Kontakte und dürfen euch mitteilen, dass wir als Gewerbe wahrgenommen werden. Auch wird unser Einsatz für die Gesellschaft und das Dorf anerkannt. Und wir dürfen mit Freude feststellen, dass im Moment in dieser Konstellation wirklich von einem gewerbefreundlichen Gemeinderat geredet werden kann. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel.
2018 sind Wahlen und es liegt an uns diesen Zustand zu erhalten. Entweder in dem wir die richtigen Kandidaten wählen oder sogar noch besser , eigene ins Rennen schicken. Ich bitte allfällige Mitglieder, die sich entscheiden zu diesen Wahlen anzutreten, sich so früh wie möglich bei mir zu melden, damit wir im Bilde sind.

Im Kantonalen Gewerbeverband hat man bemerkt, dass die Gewerbevereine Winterthur Land sehr schlecht vertreten werden. Aus diesem Grund haben sich die Präsidenten dieser Vereine getroffen und beschlossen, einen Delegierten an den KGV abzusenden.
Als es um Wahl dieses Delegierten ging, hab ich leider verpasst, zum entscheidenden Zeitpunkt auf den Boden zu schauen. Deshalb kann ich euch mitteilen, dass Wiesendangen nun noch einen Abgesandten der Gewerbevereine Winterthur Land hat. Ich war bereits an einer Sitzung des KGV Vorstandes. Sie war sehr interessant, aber auch extrem politisch und zum Teil schwer verständlich für ein Landei wie mich, wenn fast alle Mitglieder Kantonsräte sind und mit umfangreichem Basis wissen um sich werfen. Martin Hübscher kann sicher bestätigen, von was ich rede.

Für das Jahr 2017 sind folgende Ziele definiert worden:

2 Ausflüge
4 Mittags Lunch
8 Stammtische
Bildung des OK Gewerbe im Dorf 2018
Sichtung von möglichen gewerblichen Gemeinderäten
Entwicklung des Dorfes, vor allem in gewerblichen Bereichen
Beobachtung des Gemeinderats und freundliches auf die Schulter klopfen bei guter Arbeit, ausser natürlich sie klopfen sich bereits schon selber auf die Schulter

Für das kommende Jahr wünsche ich euch allen einen super Umsatz und einen noch viel besseren Gewinn.
Das ihr den Sinn des Lebens für euch erkennt und diesen auch so Leben könnt.
Das ihr unterscheiden könnt von ehrlichen und unehrlichen Menschen und nur gute Begegnungen habt.
Das ihr Gesund bleibt oder gesund werdet und dass ihr eure Wünsche und Ziele erreichen könnt.

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr als Präsident von euch und verspreche mich weiterhin für das Gewerbe, aber auch für das schöne Dorf Wiesendangen einzusetzen.

Wiesendangen den 22.2.2016 kurz vor elf Uhr Nachts

Euer Präsident
Ruedi Meier

Jahresausflug und GP des Gewerbevereins

Gewerbler auf Reisen

Kernkraftwerkt Gösgen

Auf dem Programm des diesjährigen Gewerbeausflugs stand die Besichtigung des Kernkraftwerkes in Gösgen. Das Interesse war so gross, dass kurzerhand ein grösserer Car organisiert werden musste. 37 Personen des Gewerbevereins Wiesendangen inkl. Geschäftspartner/in oder Lebenspartner/in besammelten sich am
19. August 2015 mittags bei der Post in Wiesendangen. Pünktlich um 14 Uhr kamen wir in Gösgen an und staunten schon da über die riesigen Ausmasse des Kühlturms.

Nach der offiziellen Begrüssung erfuhren wir im öffentlich zugänglichen Besucherzentrum viel Wissenswertes über die Stromproduktion. Das grösste Highlight stand aber noch bevor: Nach einer ausführlichen Sicherheitskontrolle durften wir während des Betriebsrundgangs den Kommandoraum, die Turbinen und den Kühlturm besichtigen. Das eindrückliche Erlebnis wurde mit einem Apéro abgerundet.

Der nächste Programmpunkt war eine Schifffahrt von Rheinsfelden zur Tössegg. Bis es soweit war, dauerte es etwas länger als geplant. Zuerst standen uns einige Autos auf der Autobahn im Wege, danach ging es über Stock und Stein entlang ländlicher Waldstrassen zum Einstiegsort.

Im Restaurant Tössegg liessen wir den Tag ausklingen und waren gegen 22:30 Uhr zurück in Wiesendangen.

GP Wiesendangen

Rund einen Monat nach dem Gewerbeausflug waren wir schon wieder auf Achse. Dieses Mal anlässlich des GP Wiesendangen auf der Kartbahn in Sulgen. Gewonnen wurde das spannende Rennen vom fliegenden Beck Meier. Am anschliessenden Nachtessen wurden die besten Rennszenen und die schnellsten Runden nochmals ausführlich diskutiert.


Thomas Peter / Aktuar Gewerbeverein Wiesendangen

Martin Hübscher Kantonsrat

Neuer Kantonsrat aus der Gemeinde Wiesendangen

Der Gewerbeverein Wiesendangen gratuliert unserem Mitglied Martin Hübscher zur seiner Wahl in den Kantonsrat.

 

 

 

Einladung Generalversammlung 2015

Landbote 01.10.2014

 

 

Brief an die Gemeinde "Dorfarzt Wiesendangen"

Brief vom 5. Oktober an den Gemeinderat betreffen Zukunft der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung

Die Antwort auf diesen Brief konnte zum Teil im Landboten gelesen werden. Leider wurde auch dort nur ein ist Zustand beschrieben. Wir hoffen der Gemeinderat ist sich seiner Verantwortung bewusst, dass die ärztliche Versorgung nicht erzwungen werden kann, jedoch die Rahmenbedingungen für einen jungen Arzt durchaus optimal vorbereitet werden können.

Stamm neu wieder am 3. Mittwoch im Monat

 

Der Gewerbestamm findet dieses Jahr wieder nach alter Tradition "jeden 3-ten Mittwoch des Monats oder sobald das Datum nach dem 14. ist und der Mittwoch kommt" statt.

Wir hoffen auf zahlreiches erscheinen.

Protokoll GV 2013

Hier gehts zum Protokoll

Mietpreise für öffentliche Mehrzweckräume

Das Ziel des Gewerbevereins war es einen Spezialtarif für Gewerbevereinmitglieder und Einwohner zu erwirken.
 
 
 

Protokoll GV 2012

Offene Stellen

Zur Zeit sind keine offenen Stellen gemeldet

Als Mitglied des Gewerbeverein Wiesendangen können Sie hier kostenlos Stellen-Inserate aufgeben. Senden Sie uns einfach per Kontaktformular den gewünschten Inhalt Ihres Inserates.

Bitte benützen Sie das Kontaktformular!!

Gewerbenews

Der 4. Gewerbe Grand Prix fand diesmal am 18. August 2011 in Sulgen statt. Speziell dieses Mal war dass wir Outdoor und mit 7 PS Maschinen um einiges schneller fuhren als bei den letzt-jährigen Rennen. Was äusserst fair und fröhlich begann endete mit einem "handfesten Skandal". Doch alles der Reihe nach.

Zum Bericht

Rangliste erste Gruppe
Rangliste zweite Gruppe

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Berufsweltmeisterschaft

Berufsweltmeisterschaft der Hufschmiede

Unser Vereinsmitglied
Urs Teuscher hat an der Berufs-Weltmeisterschaft der Hufschmiede in Kanada brilliert und zwei Goldmedaillen errungen, wie im "Landbote" zu lesen war und wozu wir ganz herzlich gratulieren.

Zum Bericht